ein behind the scenes „vom Eckbüro zum Empfangsbereich“


In diesem Projekt war meine Aufgabe aus diesem dunklen und wenig einladenden Eckbüro einen modernen und imposanten Empfangsbereich zu erschaffen.

Hell und einladend.

Wie ich diese Aufgabe umgesetzt habe, möchte ich euch Schritt für Schritt nachfolgend zeigen.

Was wurde zuerst getan?
Der Raum wurde vollständig entkernt. Auch die alte Beleuchtung, sowie Vorhänge sind gewichen.

Da das Mauerwerk feucht war, musste es abgetragen und die Isolierung auf den neusten Stand gebracht werden.

Um die gewünschte Großzügigkeit zu schaffen, wurde ein Wanddurchbruch zum Flur hin durchgeführt. Das Versetzen der Wand ermöglichte uns einen neuen Zugang zur restlichen Bürofläche zu kreieren und eine moderne Licht- und Möbelplanung.

Im Rauminneren haben wir die Türe in der linken Wand geschlossen und die Elektroleitungen welche später für das Lichtkonzept und die Klimatisierung benötigt werden gezogen.

Im nächsten Step haben wir die Decke abgehängt um meine Lichtplanung unsichtbar zu integrieren, aber auch um die Leitungen für die neue Klimaanlage zu verstecken.

Um den Raum akustisch wirksam zu machen habe ich das meiner Meinung nach, beste Mittel gewählt, dass man sich während einer Bauphase zu Eigen machen kann. Akustikputz an der Raumdecke.
#großerfan

Dieser wird in mehreren Schichten aufgetragen und am Ende mit spezieller weißer Farbe gespritzt.

Der wichtigste Eingriff in das Gebäude und der positivste Effekt, der für den Raum nur erzielt werden konnte, war der Durchbruch der Fassade, um den ursprünglichen und zugemauerten Eingang zur Fläche wieder herzustellen. Eine später eingebaut große Glas-Schwingtüre lässt viel Licht hinein und der Glaswindfang im Innenraum, hält die Kälte draußen.

Nachdem die Decke soweit vorbereitet war, wurden vom Elektriker die benötigten Einbaumaßnahmen für die Beleuchtung erledigt.

Die Fenster wurden getauscht und die Heizkörper erneuert. Es folgte die getroffene Entscheidung über den Bodenbelag anzugehen. Zu Beginn stellte sich die Frage nach matten oder glänzenden großformatigen Fliesen. Zum Fischgrät-Belag in der restlichen Fläche, sollte es passen. Modern und unempfindlich sein. Meine Wahl fiel auf die matte Variante.

Es folgte die getroffene Entscheidung über den Bodenbelag anzugehen. Zu Beginn stellte sich die Frage nach matten oder glänzenden großformatigen Fliesen. Zum Fischgrät-Belag in der restlichen Fläche, sollte es passen. Modern und unempfindlich sein. Meine Wahl fiel auf die matte Variante.

Nachdem der Boden gelegt und die Wände – bis auf eine – weiß gestrichen, sowie die Decke gespritzt war, machte sich der Maler an das Bearbeiten der Wand hinter dem Empfangstresen. Diese sollte ich Sichtbeton-Optik ausgeführt werden.

Der Part der Möblierung und Leuchteninstallation konnte endlich beginnen. Neben Fensterplissees, Pflanzen und Kunst wurde ein Betontresen maßgefertigt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es mir lediglich möglich meine Visualisierung zum Endergebnis und ein paar Handy-Shots zu zeigen. Der Freude über das Endergebnis bereitet das keinen Abbruch. Ein absolutes Herzensprojekt in das viel Mühe, Zeit und Kraft gesteckt wurde. Und das einem am Ende soviel mehr zurück gibt.

Wir haben den Raum auf der rechten Seite durch die neue Glas-Eingangstüre geöffnet und lassen hiermit viel Licht hinein. Mein Beleuchtungskonzept greift auf Produkte der Firmen Vibia Lighting und Kreon zurück. Die Möblierung besteht aus den Produkten der Marke B&B Italia, USM, sowie Hay. Der massive Betontresen wurde nach meinen Vorgaben handgefertigt und verbirgt hinter sich einen Arbeitsplatz, ausgestattet mit einem Schreibtischstuhl von Vitra. Die Wände wurden begradigt, mit Malervlies tapeziert und dann weiß gestrichen. Die Decke wurde mit einem Akustikputz der Firma STO bearbeitet, damit der große Raum mit einer perfekten Akustik aufwarten kann. Ein Hightlight ist die Betonoptik Wand auf die man direkt zuläuft wenn man den Raum betritt.

Dieses Projekt zeigt einmal mehr wie viel Potential auch in „der dunkelsten Ecke“ steckt. Meine Passion ist es genau dieses zu entdecken und es für alle sichtbar zu machen.

Für weitere Impressionen aus unseren Projekten besucht unsere Instagram Seite. Für weitere Informationen zu diesem Projekt schreibt uns an office@kaldma.de oder über unsere sozialen Medien.

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